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Rosskastanie
Rosskastanie
Erst im 16. Jahrhundert ist die Rosskastanie aus Griechenland nach Westeuropa gelangt und hat dort ihre rasante Verbreitung gefunden. Dachte man früher, es reiche bereits, zur Abwehr von Krankheiten drei Kastanien in der Tasche zu tragen, weiß man heute um ihre heilkräftigen Inhaltsstoffe. Ein französischer Arzt entdeckte im 19. Jahrhundert den Nutzen einer Rosskastaniensamentinktur bei der Behandlung von Hämorrhoiden. Später wurde der positive Effekt auf das Gefäßsystem insgesamt erkannt.
Mit ihrem speziellen Wirkstoff Aescin unterstützten Zubereitungen aus Rosskastanie wohltuend die Funktionsfähigkeit der Beinvenen und halten den Blutfluss in Gang. Wie ein Schutzfilm verengt Aescin die zu durchlässig gewordenen Poren der Kapillaren.

Rechtzeitig bei den ersten Anzeichen von Schweregefühl in den Beinen eingenommen, wird die Funktionsfähigkeit der Beinvenen nachhaltig unterstützt, Juckreiz und Schwellungen können vermieden werden. Die Einnahme von Zubereitungen aus Rosskastanie erfordert eine kurmäßige Anwendung über mehrere Wochen, bevor sich ein nachhaltiger Erfolg einstellen kann.