Bereits im 5. Jahrhundert v. Chr. wurde die Mistel heilkundlich verwendet und auch die Kräuterkundler des Mittelalters wussten ihre heilende Wirkung zu schätzen. Bei den Druiden der Kelten galt die Mistel sogar als heilig und sie war zu allen Zeiten von Mythen und Geheimnissen umgeben.
Diese frühe Entdeckung für die Medizin verdankt die Mistel nicht zuletzt ihrer ungewöhnlichen Wuchs- und Erscheinungsform.
Die Mistel ist ein kugeliger Busch, der auf verschiedenen Laub- und Nadelbäumen schmarotzt und vor allem an Flußläufen zu finden ist. Man erkennt sie als rundliche „Nester“ besonders im Winter, wenn die befallenen Bäume ihr übriges Laub abgeworfen haben.
Der Mistel werden von alters her heilsame Kräfte für Herz und Kreislauf zugeschrieben. Die wertvollen Inhaltsstoffe ihrer gelbgrünen Zweige, Blätter und Blüten wirken regulierend auf den Blutdruck und unterstützen auf natürliche Weise die Kreislauffunktion.
Mistel ist, besonders in Kombination mit
Weißdorn, eine ideale Arzneipflanze zur Stärkung des müden Altersherzens.