Die heilsame Wirkung des Knoblauchs ist schon seit Jahrtausenden bekannt. Schon die alten Ägypter erhielten beim Bau der Pyramiden Knoblauch zur Steigerung der Widerstandskraft.
Heute wird Knoblauch vor allem zur Vorbeugung gegen Altersbeschwerden und allgemeine Arterienverkalkung verwendet.
Knoblauch macht das Blut "flüssiger", d.h. er verhindert ein zu schnelles Gerinnen des Blutes und verbessert das Fließverhalten. Darüber hinaus kann die Einnahme von Knoblauch diätetische Maßnahmen ergänzen, wenn es um den Erhalt gesunder Blutfettwerte geht.
Knoblauch fördert aber auch das Sekretionsvermögen und die Bewegungsfähigkeit des Magen-Darm-Traktes. Auf diese Weise wirkt er positiv auf die Verdauung.
Zum Wirkprinzip des Knoblauchs werden eine ganze Reihe von schwefelhaltigen, stark riechenden Wirkstoffen gezählt, von denen das Allicin einer unter vielen ist.
Um eine störende Geruchsbildung nach der Einnahme von Knoblauch Arzneimitteln zu minimieren, werden moderne Knoblauch-Arzneimittel in Kapselform so konzipiert, dass eine dünndarmlösliche Gelatinekapsel die Knoblauchwirkstoffe erst am Ort der Wirkstoffaufnahme freigibt. Denn man darf die Geruchsbildner nicht vom Knoblauch abtrennen, da sie mit dem Wirkprinzip identisch sind.
Bewährte Kombinationspartner, welche das Wirkprofil des Knoblauchs wirkstark ergänzen können, sind
Mistel und
Weißdorn.