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Hopfenzapfen
Hopfenzapfen
Der Hopfen wird in Süddeutschland vor allem für die Bierbrauerei angebaut. Mit ihren einjährigen Trieben erreicht die ausdauernde Kletterpflanze eine Länge von über 10 m. Aus den Drüsenschuppen an der Innenseite der Deckblätter der Hopfenzapfen wird das Hopfenmehl gewonnen, das seit Anfang des 14. Jahrhunderts in der Bierbrauerei Verwendung findet.

Aber auch der medizinische Nutzen des Hopfens ist seit langer Zeit bekannt. Er enthält eine Vielzahl von Aroma- und Bitterstoffen, ätherischen Öle und Harzen. Die medizinischen Anwendungsgebiete des Hopfens sind Unruhezuständen und nervös bedingte Einschlafstörungen. Die Bitterstoffe wirken aber auch antibakteriell, gegen Pilzbefall und verdauungsfördernd. Das beruhigend wirkende Prinzip des Hopfens ist noch nicht eindeutig aufgeklärt.
Man vermutet, dass den Bitterstoffen Humulon und Lupulon eine entscheidende Bedeutung bei der medizinischen Wirksamkeit des Hopfens zukommt.

Pflanzliche Arzneimittel mit Wirkstoff Baldrianwurzel und Hopfenzapfen zeigen einen angenehm mild beruhigenden Effekt und sind deshalb gerade für die Anwendung tagsüber geeignet, wenn man trotz aller Entspannung noch fit bleiben will.
Die wirksamkeitsbestimmenden Inhaltsstoffe sorgen für Entspannung, Beruhigung und Förderung eines wohltuenden Schlafes, ohne übermäßig zu dämpfen. Sie verwenden dabei unterschiedliche Angriffspunkte im Organismus, um ihre entspannende Wirkung zu entfalten. Auf diese Weise ist eine wirkungsvolle Behandlung bei bestmöglicher Verträglichkeit gewährleistet.